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Zusammenhänge zwischen GEMA, GVL, Plattenfirma und Musiker

Hinführung zum Musik-Business in 7 Schritten.

Teil 6: So sind die Zusammenhänge und Aufgabenverteilung zwischen Musiker, GEMA, GVL, Plattenfirma und Musikverlag

Liebe Gitarren-Blog-Leser,
herzlich willkommen zum vorletzten Teil der Serie „Ein Insider packt aus! Hinführung zum Musik-Business in 7 Schritten.“ Heute mit dem Thema: „So sind die Zusammenhänge und Aufgabenverteilung zwischen Musiker, GEMA, GVL, Plattenfirma und Musikverlag“.

Das Musik-Business ist für Anfänger schwierig überblickbar. Die Zusammenhänge und Rechte-Verteilungen, sowie auch das Produktverständnis (ein Produkt, das man weder sehen, noch anfassen kann), sind etwas umfangreicher, als in anderen Wirtschafts-Zweigen.

Meine Oma dachte wahrscheinlich bis zu ihrem Tod, ich hätte mal in einem Platten-LADEN gearbeitet, weil sie den Begriff Platten-FIRMA gar nicht kannte. Warum auch … es gibt Musiker, … die machen Platten … und die kann man dann kaufen.

Ganz so einfach ist es aber dann doch nicht. Hier sind die wichtigsten Grund-Funktionen (‘Aufgaben’), wie sie bisher üblicherweise in der Musikindustrie verteilt waren. (Ich sage das in dieser Form, weil sich die Aufgaben-Verteilung gerade ganz massiv in Richtung ‘Musiker’ und ‘private Manager’ verschiebt!):

  • GEMA: Die GEMA wurde von Komponisten gegründet. Sie hat die Funktion, Geld für Komponisten und Textdichter zu holen. Dieses Geld kommt von Musik-Verwertern, wie beispielsweise Radio- und Fernsehstationen, CD-Herstellern, sowie Konzertveranstaltern, Discotheken, Webseitenbetreibern und dergleichen.
    Das bedeutet, erstmal vorweg, die GEMA kümmert sich um einen angemessenen Geld-Fluß. Und zwar im Sinne der Komponisten und Textdichter. Es geht dabei NICHT darum, die Rechte zu schützen, sondern darum, dass die Rechte der Komponisten und Texter ‘wahrgenommen’, also angemessen vergütet werden! Bitte lest euch diesen Absatz bei Bedarf noch einmal durch, denn über die GEMA gibt es in weiten Teilen der Musiker-Szene falsche Informationen. Die GEMA-Mitgliedschaft kostet eine Aufnahmegebühr von derzeit 51,13 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) und der Jahresbeitrag liegt bei 25,56 Euro. Ob man in die GEMA eintreten soll oder nicht, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wichtig ist aber für euch zu wissen, dass die Rechte eurer Songs auch OHNE eine GEMA-Mitgliedschaft geschützt sind. Und zwar durch das Urheberrecht, wie ja bereits in Folge 3 dieser Serie zu lesen war.Momentan gibt es eine hitzige Diskussion um die GEMA. Bei Bedarf könnt ihr euch zu dem Thema ja mal im Internet informieren.

    Wichtig ist für euch zu wissen, und ich würde alle bitten, diese Informationen wirklich zu verinnerlichen:
    Bei der GEMA geht es um die Regelung eines angemessenen Geld-Flusses für die Nutzung von Musik. Dieser ganze Verein wurde von Musikern gegründet, damit Komponisten und Texter mehr GELD erhalten. Es geht dabei NICHT um den Schutz von Rechten. Das bedeutet für euch: solange eure Musik nicht entsprechend häufig und großflächig genutzt wird, kann euch die GEMA egal sein. Falls ihr euch nicht sicher seid, ob es für euch … bitte noch mal ganz deutlich: aus finanzieller Sicht … Sinn macht, der GEMA beizutreten, lest euch mal genauer in dieses Thema ein.
    Falls eure Musik bereits auf vielen Radiostationen läuft und ihr viele Live-Konzerte spielt, ist es wahrscheinlich vorteilhaft, der GEMA beizutreten. Bitte prüft das im Einzelfall genau, bevor ihr euch dazu entschließt.
    Abgesehen von den finanziellen Aspekten gibt es auch noch einige andere Bereiche zu beachten, die für diese Entscheidung (GEMA beitreten ja oder nein) eine Rolle spielen können.

    Alles in allem kann ich euch empfehlen, das Thema ‘GEMA’ nicht überzubewerten. Behaltet im Hinterkopf: Es geht um den Geld-Fluss für Musikrechte. Nicht um Rechte-Schutz.

  • GVL: Die GVL funktioniert vom Prinzip her ähnlich wie die GEMA: beide verteilen Geld an Musiker, entsprechend der Nutzung ihrer Musik. Die GVL kümmert sich dabei allerdings um so genannte Leistungsschutzrechte. Das bedeutet, wenn jemand ein Werk geschrieben hat (beispielsweise ein Musikstück oder einen Text) und jemand daraufhin eine Leistung vollbringt, dann entsteht ein Leistungsschutzrecht. Beispielsweise könnte das ein Gitarrist sein, der einen Song von einem Komponisten im Studio oder live spielt. Es könnte auch ein Tänzer sein, der nach einer Choreographie tanzt (die Choreographie wäre dann das Werk), oder ein Geiger, der in einem Orchester spielt, oder ein Sänger der einen Text singt. Selbstverständlich kann dabei auch der Werk-Urheber (im Musikbereich Komponist oder Textdichter) zeitgleich ausführender Künstler sein.
    Beispielsweise, wenn jemand einen Song sowohl komponiert, als auch den Song singt und / oder auf einem Instrument spielt UND dieser Song sehr häufig genutzt wird (viele Radio-Einsätze, viele oder große Live-Auftritte und dergleichen), empfiehlt es sich, sowohl der GEMA, als auch der GVL beizutreten.
    Die Mitgliedschaft bei der GVL ist übrigens kostenlos.
  • Plattenfirmen / Musiklabels: Eine Plattenfirma verdiente ihr Geld bisher dadurch, dass sie Musik auf einem Tonträger veröffentlicht hat. Dieser Bereich hat aus finanzieller Sicht in den letzten Jahren stark nachgelassen. Die Verkaufszahlen für Tonträger sind stark gesunken. Mittlerweile bieten viele dieser Firmen häufig so genannte ’360 Grad-Verträge’ an. Das bedeutet, die Firmen wollen sich nicht nur eine Beteiligung an den verkauften Tonträgern eines Künstlers sichern, sondern auch an Live-Einnahmen, Merchandising und so weiter.
    Viele Künstler, insbesondere in den letzten Jahren und auch ganz aktuell, finden das nicht gerechtfertigt und halten ‘die Musikindustrie’ inklusive ihrer Strukturen, Denkweisen und Verkaufswege sowieso für veraltet. In wiefern das möglicherweise richtig ist, lasse ich hier mal dahingestellt. Das würde jetzt zu weit führen.
    Auch darüber gibt es einige, hitzige Diskussionen. Mehr und mehr Künstler kommen allerdings zu dem Entschluss, sich entweder völlig selbst zu vermarkten, oder ein neuartiges Label mit zukunftsweisenden Strukturen aufzusuchen. Beispielsweise die Firmen ‘Magnatune‘ (offizielle Homepage hier) und ‘Topspin‘ bieten einige sehr zeitgemäße Ansätze zur Musikvermarktung.Falls ihr nicht so gut Englisch sprecht, könnt ihr euch auch mal bei einer Firma wie beispielsweise ‘Phonector‘ umsehen.
  • Von solchen und ähnlichen, neuartigen Labels gibt es noch eine ganze Menge.
    Sucht euch am besten ganz individuell selbst die Geschäftspartner, die am besten zu euch passen. Alle diese Links findet ihr natürlich auch in meiner Linkliste, “Nützliche Links für Musiker”, die ihr euch unbedingt als ‘Lesezeichen’ oder ‘Favorit’ speichern solltet. Ach, bessere Idee: seit kurzem biete ich sogar einen Newsletter an, mit dem ihr immer auf dem Laufenden bleiben könnte, was das Musikbusiness angeht. Einfach auf der Bandologie-Webseite eintragen, dann erhaltet ihr immer die neuesten Informationen.
  • Noch mal zurück zu den Plattenlabels: Wichtig in der ganzen Sache ist … und wird voraussichtlich auch immer mehr … das IHR als Musiker “die entscheidende Rolle” übernehmt. Also, wie die Formulierung schon sagt, auch Entscheidungen trefft und die volle Verantwortung für eurer Karriere übernehmt.
    Über diese ganzen, aktuellen Herausforderungen und entsprechende Lösungswege, wie man es am besten meistern kann, habe ich ja ein ganzes Buch geschrieben. Das kann ich hier also nicht alles im Detail in einem kurzen Blog wiedergeben.
  • Musikverlag: Ein Musikverlag hat die Aufgabe, für den Komponisten oder den Textdichter entsprechend profitable Musik-Verwertungen heranzuholen. Das bedeutet, als Komponist holt man sich sozusagen einen (üblicherweise gut geschulten) Partner, der theoretisch vom Plattenvertrag bis zum Einsatz der Musik in einem Werbespot alles besorgen könnte, das dem Komponisten Geld bringt. Für diesen Service erhält der Verleger in der Regel ungefähr 40% finanziellen Anteil. Und natürlich die Genehmigung, die Rechte entsprechend profitabel zu vermarkten. Widerspruchsrecht, Persönlichkeitsrechte und einige andere Sonderregelungen würden in diesem Rahmen zu weit führen. Bitte bei Bedarf selbst schlau machen und in jedem Fall immer genau besprechen, welche Rechte und Beteiligungen ihr an welchen Partner übertragt.

? Jetzt kommen wir ENDLICH zu den Zusammenhängen! Und da ja nun schon nahezu alles erklärt ist, handele ich die an einem schnellen Beispiel ab.

Vorab sei allerdings gesagt … und das ist möglicherweise der wichtigste Hinweis dieser gesamten Serie: Heutzutage braucht ein Musiker nicht mehr zwangsläufig ein Label, Verlag oder ein Management. Auch die GEMA kann unter Umständen eher hinderlich als förderlich sein. Die kommerzielle Musiklandschaft hat in den letzten Jahren einen massiven Einbruch, ja fast schon einen Zusammenbruch, erlitten.
Insbesondere heute IST es als Musiker möglich, seine Karriere selbst zu steuern und in der Regel ist es mehr als jemals in der Geschichte zu vor sogar NOTWENDIG, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen.

Und jetzt zu dem Beispiel, wie es “klassischerweise”(!) in der Musikbranche läuft beziehungsweise, jetzt noch mal ganz deutlich, in der Regel LIEF:

Kreislauf der Musik-Industrie (so lief und läuft es bisher im Idealfall):

  1. Ein Komponist schreibt ein Musikstück oder Text (Werk).
  2. Musiker spielen dieses Stück im Studio und / oder in live. In den meisten Fällen gibt es eine Live-Band, in der der Komponist natürlich mitspielen kann.
  3. Ein Musikverlag oder ein Label wird auf die Band aufmerksam. (Talentsucher / A&R-Manager).
    (Dieser Schritt fällt häufig heutzutage weg; “Selbst-Entdeckung” sozusagen.)
  4. Die Band macht Aufnahmen auf Kosten des Musiklabels (Künstlervertrag) oder liefert fertige Produktionen an das Label (Bandübernahmevertrag).
    (Dieser Schritt fällt häufig heutzutage weg; Selbstvermarktung …)
  5. Die Komponisten und Textdichter der Band übertragen ihre Rechte an einen Musikverlag der damit im Idealfall mehr Geld für die Komponisten bringt, als die Komponisten durch die Abgabe der (meistens ungefähr 40) finanziellen Prozente an den Verlag weniger verdienen.
    (Einen Verlag mit der Verwertung seiner Rechte zu beauftragen muss also nicht immer sinnvoll sein. Es gibt sehr erfolgreiche Künstler, die OHNE Verlag arbeiten. Beispielsweise die Profi-Band ‘Element Of Crime’.)
  6. Das Label macht eine Veröffentlichung, bezahlt dafür Werbung und finanziert den Vertriebsweg. Das Album oder die Single verkauft sich gut. Parallel dazu oder zeitlich versetzt holt der Verlag über zusätzliche Verwertung der Musik weiteres Geld rein.
    (Wäre schön, wenn das immer so wäre. Aber bitte: das dient nur der Erklärung, wie es eigentlich laufen SOLLTE! … Und auch in großen Teilen der Branche vor Jahren mal so lief. Teilweise natürlich auch noch immer so läuft.)

>> Hier wiederholt sich der Zyklus und die Band macht ein neues Album oder eine neue Single <<
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7) Jetzt das Zusammenspiel, betrachtet am Geldfluss (ich gehe in dem Beispiel davon aus, dass welches rein kommt und möchte erneut wiederholen: es handelt sich um eine Betrachtung, die dem Verständnis dient, wie es laufen ‘sollte’):

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Geldfluss der traditionelle Musik-Industrie (Modell-Betrachtung; bitte beachten, dass es in der Realität an fast jeder Stelle auch anders oder mit Variationen laufen kann):

  • Label zahlt: Verkaufsbeteiligung pro verkaufter CD an die Band (ungefähr 8-25%; frei verhandelbar).
  • Label zahlt: GEMA-Gebühren für die Herstellung der Tonträger. Irgendwo zwischen 9,09% bis 13,75% des Händlerabgabepreises oder den GEMA-Mindestsatz pro Tonträger. Ist auch egal. Bei einer großen CD-Auflage ist das: eine Menge Geld.
  • Label zahlt: Promotion, Marketing, Videodreh, Radiotournee
  • Konsument zahlt: Den Preis für eine CD oder MP3.
  • Label erhält: Vom Handel den entsprechenden Preis pro CD.
  • (Neuerdings, durch die besagten 360 Grad-Verträge auch noch diverse andere Einnahmen; je nachdem, wie der Vertrag gestaltet ist).
  • Handel erhält: Im Normalfall ca. 20-30% des Endverbraucherpreises eines Tonträgers. Natürlich ebenfalls verhandelbar. Freie Wirtschaft.
  • Musik-Verwerter (Radio, TV, Fernsehen, Hersteller, Discos, Live-Veranstalter, Webseitenbetreiber und so weiter) zahlen an die GEMA. Jeweils festgelegte und kompliziert aufgeschlüsselte GEMA-Sätze. Über die Offenlegung dieser Berechnungsverfahren gibt es aktuell einen großen Streit in der Öffentlichkeit. Wie man auch auf meiner Webseite sehen kann. Es läuft eine Petition, die beim Bundestag eingereicht wird.
  • GEMA zahlt an die Komponisten: Jeweils das Geld, das aufgrund der Berechnungsverfahren aufgrund der Musik-Nutzung der besagten Verwerter dem jeweiligen Komponisten zusteht.
  • (Die Band teilt das unter Umständen zwischen den Musikern auf, denn es wäre teurer, wenn jeder einzeln als Komponist einen Jahresbeitrag zahlt. Dazu bitte auch die Folge 3 dieser Serie beachten; Stichwort: Bandvertrag.)
  • Live-Veranstalter: zahlen der Band Gage. Zudem zahlt ein Veranstalter bei GEMA-relevantem Material auch an die GEMA. Das ist der Grund, weshalb einige Veranstalter insbesondere heutzutage manchmal lieber ‘GEMA-freie’ Bands nehmen.
  • GVL: Erhält Geld aus den Einnahmen der GEMA. Zahlt dann entsprechende Anteile an die ausübenden Musiker (also die Leute, die nicht unbedingt komponiert haben müssen, aber mindestens die Instrumente eingespielt, oder in live gespielt haben).
  • Auch diese Berechnungsschlüssel sind relativ komplex und entziehen sich selbst nach Jahren der Branchen-Zugehörigkeit meiner Kenntnis.
  • Band zahlt(!): An die GEMA, WENN sie zeitgleich auch Verwerter ist. Also wenn Komponisten aus der Band GEMA-Mitglied sind und Konzerte selbst veranstaltet werden oder wenn die Band eine Webseite betreiben möchte, auf der man Musik hören kann.
  • (Vorsicht, bitte jeweils individuell und genau abwägen, ob es für euch ‘schon’ sinnvoll ist der GEMA beizutreten. Noch mal: GEMA = Business-Entscheidung. Keine rechtliche.)
  • Band erhält: Zusätzliche Einnahmen aus Merchandising. Das wird immer wichtiger und viele Bands vertreiben selbstständig ihre eigene Merchandising-Palette.
  • Verleger erhält: im Regelfall (und nur WENN ein Komponist einen Verlag mit der Auswertung seiner Nutzungsrechte beauftragt hat), ca. 40% der GEMA-Einnahmen des Komponisten. Sich einen Verlag zu suchen oder auch nicht, steht jedem frei.

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DAS sind die finanziellen Zusammenhänge im Musik-Business. Sollte ich spontan etwas vergessen haben, bitte ich um Nachsicht. Selbstverständlich können zu diesem Modell noch Sponsoren kommen oder sonstige Werbepartner an die Geld bezahlt wird oder von denen Geld kommt.
Zudem gibt es in der Realität selbstverständlich alle nur denkbaren Variationen dieser Modell-Betrachtung des ‘Idealfalls’.

Für die PRAXIS wichtig zu wissen ist für euch: In der Regel müssen insbesondere heutzutage die Musiker selbst sehr viel dazu beitragen, dass ein vernünftiger Finanzfluss zustande kommt. Seine Aufnahmen an ein Label sozusagen zu ‘übergeben’ und dann wird schon alles laufen, funktioniert schon lange nicht mehr. Und ich behaupte auch, dass es in großen Teilen der Industrie niemals so war.

In diesem … häufig so bezeichneten … “Haifischbecken” seid IHR also mindestens neuerdings die Ober-Haifische! Herzlich willkommen!
Wie das Indie-Label “Grand Hotel van Cleef”, das von drei Rock-Musikern gegründet wurde, schon im Jahr 2002 auf ihrer damaligen Webseite verkündete: “Die Musikindustrie, das sind jetzt wir!”

Da es sich bei dem Verkauf von Unterhaltungsmusik um einen völlig freien Wirtschaftszweig handelt, ist natürlich auch alles frei verhandelbar. Jedes Modell der Vergütung ist denkbar. In Zukunft werden “Creative Commons” und vergleichbare Lizenzen eine immer größere Rolle spielen. Zudem kann ich mir immer mehr vorstellen, dass sich auch andere Privatfirmen durchaus dafür begeistern lassen könnten, eine Popmusik-Band (oder Rock- / Punk- / Elektro- / Hip-Hop- … was auch immer für eine Band) zu vermarkten.
Selbstverständlich nur, wenn das für die besagte Firma entsprechende Vorteile mit sich bringt.

Also, liebe Musiker: Die Zukunft steht offen vor euch. Die heutigen Möglichkeiten sind von technischer Seite her unglaublich groß geworden. Selbst, wenn auf der anderen Seite der Markt momentan sehr schwierig geworden ist. Wenn ihr jetzt noch wissen wollt mit welchen grundlegenden Herangehensweisen, Planungsmethoden, welchem Wissen und welchen Einstellungen man das Musikgeschäft am besten erfolgreich meistern kann … glücklicherweise habe ich gerade kürzlich über genau dieses Thema ein ganzes Buch mit 328 höchst-informativen Seiten und einer Unmenge von Tipps für die Praxis als Musiker geschrieben. Eine Bestellmöglichkeit für das Buch (oder Hörbuch als Download), gibt es natürlich auf meiner Bandologie-Webseite. Dort könnt ihr auch sehen, was andere Musiker dazu sagen, die das Buch schon gelesen oder gehört haben.

In der nächsten Woche gibt es die letzte Folge dieser siebenteiligen Serie. Und zwar geht es um das spannende Thema “Mit welchen Worten man als Musiker seine Geschäftspartner und Fans begeistert (Werbetexten für Musiker)”.

Warum das so wichtig für eine Band ist und warum das nach meinem Verständnis ein elementares Wissen jedes ernstzunehmenden Musikers ist, erfahrt ihr am kommenden Mittwoch!

… Jetzt raucht euch ja wahrscheinlich sowieso erstmal bis nächste Woche die Rübe, von den ganzen Zahlen hier! … :D

Bis dahin, alles Gute und beste Grüße
Nils Kolonko / www.bandologie.de

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Nils Kolonko
Eisenacher Strasse 65
10823 Berlin
+49-30-78893530
nils.kolonko@bandologie.de

“Bandologie – Wie man als Musiker
seine Band zum Erfolg führt”.
Unter anderem Gratis-Podcast
mit kostenlosen Tipps & Tricks zum Musik-
Business. Zudem Buch und Hörbuch erhältlich.
www.bandologie.de

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5 Responses

  1. Ein gelungener Beitrag, Nils! Schöne Grüße aus Schöneberg!

  2. PS: Liebe Musiker! schaut doch auch mal auf meiner Website vorbei!

  3. Super interessanter Artikel! Staune immer wieder, wieviel Wissen im Netz verfügbar ist!

    Uhlig CD Produktion8. Oktober 2011 @ 15:24
  4. Ja, also ein völlig triviales und für den Verbraucher durchsichtiges System… *hust*
    war mal interessant Zahlen zu lesen (wer wieviel zu erwarten hat von Urheber über Vermarktung bis in den Verkauf…

    MorkVomOrk21. April 2012 @ 10:59



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