dbTwang: das Facebook für Gitarrenfanatiker 28.02.2010

Soziale Netzwerke wie MySpace und Facebook sind für die meisten jungen Menschen Alltag – insbesondere für Musiker und Bands, die diese Platformen nutzen, um mit ihren Fans Kontakt zu halten und ihre Musik zu promoten.

“Jede Gitarre ist anders, was macht deine einzigartig?”

Vor Kurzem bin ich nun über ein neues Social Network gestolpert, das ebenfalls für jeden Gitarristen interessant sein dürfte:

Facebook für Gitarristen

Es nennt sich “dbTwang” und hat als Zielgruppe Gitarrensammler und Equipment-Freaks gewählt. Die Anmeldung ist natürlich kostenlos und sobald man sich eingeloggt hat, kann man in fremden Gitarrensammlungen stöbern und eigene Gitarren seinem Profil hinzufügen.

Man fragt sich, was der Sinn davon ist. dbTwang hält in der FAQ ein paar Antworten bereit:

Man sollte immer Daten über sein Equipment parat haben

Eine der ersten Fragen, die einem gestellt werden, wenn man einen anderen Gitarristen kennenlernt, ist: welche Gitarre spielst du? Es wäre doch super einfach, wenn man einfach sagen könnte: such mich auf dbTwang – da steht alles, was es über meine Gitarren zu wissen gibt.

Ahnenforschung für Gitarren

Als grundlegende Idee für dbTwang, nennt Mitgründer “Fintan” sein Interesse an der Vergangenheit der gebrauchten Gitarren, die sich über mehrere Jahren zu einer kleinen Sammlung bei ihm zuhause angehäuft haben. Auf dbTwang gibt es eine Funktion, die sich “followen” (also “folgen”) nennt und mit der man den Werdegang interessanter Gitarren beobachten kann.

Es gibt keine ausführliche Dokumentation darüber und der Testzeitraum hat nicht gereicht, um es selbst herauszufinden, aber ich denke, dass, wenn man einer Gitarre “folgt”, dass man dann über alle Neuigkeiten in Echtzeit informiert wird. Welche Modifikation wurde vorgenommen, hat die Gitarre den Besitzer gewechselt, etc.

Nach einer Zeit werden genügend Informationen über die jeweilige Gitarre vorhanden sein, dass man auf dbTwang ihre Geschichte in einer Übersicht in wenigen Minuten nachvollziehen kann.

Was es über seine Gitarren zu wissen gibt – alles in einer Datenbank

Details zur GitarreAuf dbTwang gibt es zahlreiche Eingabemöglichkeiten, um die Spezifikationen einer jeden Gitarre exakt beschreiben zu können. Das geht bei den allgemeinen Daten, wie Hersteller, Modell und Seriennummer los und hört bei der Anzahl der Bundierungen, Gitarrenhälsen, früheren Besitzern, Griffbrett-Inlays und detaillierten Angaben zu Hardware und Elektronik auf. Zusätzlich hat man noch die Möglichkeit, seinen Gitarren einen Spitznamen zu geben und Daten über sie als Individuum – etwa Anekdoten – zu veröffentlichen.

Fazit – machen geplante Features dbTwang zum Standard?

dbTwang ist noch sehr jung und konnte natürlich deshalb das Potential, das in seiner Idee steckt, noch nicht vollkommen umsetzen. Das Team kündigt bereits jetzt schon interessante neue Funktionen an, die das Angebot von dbTwang vervollständigen sollen.

So soll eine Tauschbörse eingerichtet werden, die es ermöglicht, Gitarren von User zu User zu tauschen. Außerdem plant man, noch mehr Entwicklungsarbeit in das soziale Potential des Netzwerks zu stecken, um User zusammenzubringen, die sich für ähnliche Gitarren interessieren, etc.

Ich könnte mir auch noch eine Reihe an Funktionen vorstellen, die dbTwang für wirklich jeden Gitarristen interessant machen würden. Dazu zählt zum Beispiel eine Unterstützung für anderes Equipment wie Effektgeräte, Amps, Boxen, etc. Dann hätte man die Möglichkeit, Setups zusammenzustellen (evtl. sogar mit bestimmten AMP-Einstellungen, etc.) und Pedalboards zu veröffentlichen.

…toll wäre auch ein Upload von Soundbeispielen zu jeder Gitarre…

Mir fehlt außerdem eine Funktion, Gitarrenhersteller zur Datenbank hinzuzufügen, weil es ist ja klar… das dbTwang-Team kann ja nicht jede kleinen Gitarrenschmiede auf diesem Planeten erfassen. Wenn dann die User auch noch detaillierte Angaben zu den Herstellern beisteuern könnten, wie Firmensitz, Geschichte, etc. würde das dbTwang zu einer tollen Equipment-Community für Gitarristen machen.

Bis all diese Möglichkeit genutzt wurden, bleibt dbTwang aber wohl zunächst nur für Gitarrensammler und Equipment-Freaks interessant und dem durchschnittlichen Gitarristen ohne spezifisches Interesse für die Geräte und deren Tausch als weitere Gitarrenseite im Netz, die man nicht wirklich braucht, im Gedächtnis.

- Link: die dbTwang-Webseite


Als Band bei MySpace anmelden – Wie geht das? 30.10.2007

Es ist gar nicht so leicht, sich als Band bei MySpace anzumelden, da dieses Feature recht gut versteckt ist.
Als ich meine Band bei MySpace anmelden wollte, meldete ich mich erst unter einem normalen Account an, um dann zu merken, dass es nicht wirklich weitergeht. :D
Um sich als Band oder Musiker bei MySpace zu registrieren, muss man sich unter MySpace Music anmelden.

Im Folgenden erkläre ich die einzelnen Schritte und führe euch durch den Registrierungsprozess.

Schritt 1: Mainseite von MySpace

Als erstes geht ihr auf die Mainpage von MySpace.com. Dort klickt ihr dann in der Navigationsleiste oben auf “Music“.

Mainseite von MySpace

Schritt 2: Account für MySpace Music anlegen

Auf MySpace Music findet ihr nun ganz rechts in der oberen Navigationsleiste den Link “Artist Signup“. Mit einem Klick auf diesen Link gelangt ihr zum Registrierungsformular.

Account für MySpace Music anlegen

Schritt 3: Das Registrierungsformular

MySpace RegistrierungsformularNun kommen wir zur eigentlichen Registrierung. Es ist sinnvoll, seine korrekten Daten anzugeben, um mit den Fans besser kommunizieren zu können. Habt ihr alles Notwendige eingegeben, klickt auf “Sign Up“.
Beachtet, dass das Passwort aus 6 Buchstaben/Zahlen bestehen muss, dabei muss aber mindestens eine Zahl (etwa 1 oder 0) vorkommen.

Schritt 4: Sicherheitscode, um Spammern vorzubeugen

MySpace CaptchaIm 4. Schritt müsst ihr einen Sicherheitscode eingeben, um Spammern vorzubeugen. Das Prinzip ist ganz einfach:
Der Code steht in einer Grafik, dem sog. “Captcha”. Ein Mensch hat normalerweise keine Probleme die Zahlen und Buchstaben zu erkennen, die das Bild zeigt. Computer – und automatisierte Spam-Programme – haben jedoch Schwierigkeiten verschnörkelten und anderweitig verzerrten Code zu lesen, wenn er sich in einer Grafik befindet.
Also ihr könnt ohne Bedenken den Code eingeben.

Schritt 5: Registrierung vervollständigen

Registrierung vervollständigenIm letzten Schritt geht es nur noch um ein paar weitere Angaben, um die Registrierung abzuschließen.
Habt ihr die Eingaben “MySpace URL”, “Genre 1/2/3″, “Webseite”, “Plattenfirma” und “Label-Typ” eingegeben, gelangt ihr nach einem Click auf “Continue” zu weiteren Formularen, in denen ihr euren MySpace Musikplayer bestücken, Photos hochladen und noch mehr tun könnt.
Ich habe diese Schritte jetzt aus Bequemlichkeit übersprungen, sie erklären sich sowieso von selbst. ;)

Letzter Schritt: E-Mail und Account verifizieren und Registrierung abschließen.

Eine weitere Schutzmaßname vor Spammern ist die Verifizierung der e-Mail-Adresse. Schaut in euer Postfach (auch in euer Spam-Fach). Dort werdet ihr unter der vorhin angegebenen e-Mail-Adresse eine Nachricht von MySpace finden, in der sich wiederum ein Link befindet. Klickt auf diesen Link, um euren Account zu aktivieren und die Registrierung abzuschließen.

MySpace MySpace

Falls ihr keine Nachricht von MySpace bekommen habt, könnt ihr den Verifizierungslink erneut anfordern, indem ihr im Kontrollcenter auf MySpace im Feld “Verify your email address” auf “Click here” clickt und im nachfolgenden Fenster den Button “Request Verification Email” wählt.
Klappt das auch nicht, müsst ihr den Support kontaktieren.

Ich hoffe dieses kleine “Tutorial” hat dem Einen oder Anderen geholfen. Wenn ja, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen. :)


MySpace als Portal für Musiker und Bands? 23.10.2007

MySpace als Portal für Musiker und Bands?MySpace ist wohl eine der größten Social Networking-Platformen weltweit.
Es ist so ziemlich jede Band bei MySpace angemeldet, um mit den Fans in Kontakt zu bleiben.
Da bekanntlich Quantität nicht zwangsweise für Qualität spricht, möchte ich etwas Kritik an MySpace üben.

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