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Demo-Review: Jason Kelly – Where is the Sky?

Jason Kelly - Where is the Sky?Letzte Woche hat mir Jason Kelly aus den USA seine Demo-CD “Where is the Sky?” zugeschickt. Beigelegt waren eine Pressemappe (wie bei echten Journalisten ;) ), 2 Plektren (danke nochmal :) ) und ein signiertes Cover mit dem Schriftzug “For Macks”. :)

Die CD kam ordentlich an, am Cover sieht man schon, dass es sich um eine Demo-CD handelt, die Jason selbst vertreibt. Die Demo besteht aus 6 erstklassigen Songs, die zusammen aber leider nur etwas mehr als 16:30 Minuten Spielzeit mit sich bringen. Ich würde gerne mehr hören. :) An den Songs gibt es nichts zu meckern, es gibt keine “Filler”, jeder ist auf seine Art etwas anders und man kann schon Jason Kellys eigenen Stil heraushören.

Highlights der Instrumental-Rock-CD sind die Titel “Where is the Sky?”, “Far Apart” und der Closer “Endgame”.

Where is the Sky beginnt mit einem Clean-Sound-Intro, welches in eine epische Melodie mündet, während der Song immer mehr an Fahrt gewinnt. Man denkt fast, die Melodien werden gesungen und es dauert nicht lange, bis man sich in einem kurzen, aber dramatischen Shred-Gewitter – dem es aber in keiner Weise an Musikalität mangelt – wiederfindet. Natürlich geht es danach mit grandiosem Solispiel weiter.

Mit Track 3, Far Apart, zauberte Jason eine klasse Ballade. Es regnet wundervolle Melodien, die hier und da mit einem kurzen Shredding-Lick aufgepeppt werden. Der Track ist ziemlich langsam, aber keineswegs langweilig, weil Wiederholungen fast gänzlich ausbleiben. Die Rhythmusgitarre scheint immer wieder zwischen den Soloriffs durch und schafft eine tolle Atmosphäre.

Lieblingslied #3, Endgame, Track 6 und somit der letzte Song auf dem Album ist wohl das “härteste” Werk auf dem Album. Hier Hände und Füße stillzuhalten ist kaum möglich, da bei “Endgame” wahnsinnige Metal-Riffs mit fantastischen, harmonierenden Lead-Gitarren-Parts versüßt werden.

Die restlichen Lieder auf dem Album sind auch super. So zum Beispiel 1:50 minutenlange “Until Tomorrow”, das mit supertollen Picking-Parts glänzt.

Kritikpunkte sind für mich vor allem die zu kurzen Songs. Ich finde, Jason hätte da einiges mehr rausholen können. Die Produktion ist für eine selbstproduzierte Demo okay, es fehlt halt ein echter Drummer, der den Songs mehr Dynamik verleihen hätte können und die Gitarrensoli würden mit mehr Rhythmusarbeit einfach noch mehr überzeugen.

Diese Kritikpunkte fallen natürlich kaum ins Gewicht, weil es sich um eine Demo-CD handelt und da natürlich Jasons musikalische Fähigkeiten Produktion und künstliche Drumsounds fast vollkommen bedeutungslos wirken lassen.

Alles in allem: 9.5/10 Punkten

Jason Kellys “Where is the Sky?” ist für jeden Gitarristen interessant, weil er die perfekte Balance aus Shredding und Melodien gefunden hat. Jason arbeitet zur Zeit an einem richtigen Album, das ganz bestimmt für Aufruhr in der Gitarristenszene sorgen wird.

Links:

Noch eine kleine Anmerkung: Mir sind keine Synonyme für “Melodie” eingefallen, aber dieses Wort lässt sich bei dieser Demo einfach nicht vermeiden. :)

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Categories: Reviews.

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One Response

  1. Hallo zusammen, Applaus fuer Macks!

    Jason

    Jason Kelly12. März 2008 @ 21:01



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