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Bericht: Musikmesse Frankfurt 2008

Tut mir Leid, dass der Bericht so spät kommt, aber ich wollte die letzten Tage einfach noch ein bisschen entspannen. ;)

Ich bin am Freitag nach der Schule sofort nach Frankfurt gefahren und war um ca. 17.00 Uhr auf dem Messegelände. Schnell zum Eingang und Karten gekauft. Dann habe ich mich erstmal in der Streich- und Zupfinstrumenten-Abteilung verirrt, bis mir die freundliche Auskunft gezeigt hat, wie es zur Halle 4, zu den Gitarren, geht. Da bin ich natürlich erstmal ewig herumgeirrt, bis ich den Fenderstand gefunden hatte. Dort wurde mir dann gesagt, dass die Yngwie Malmsteen-Karten schon längst weg wären und diese für 200 € auf dem Schwarzmarkt verkauft werden.

Mit betrübtem Gesicht habe ich dann noch ein paar Fotos geschossen, bis die Messe um 18.00 Uhr dicht gemacht hat.

Am nächsten Tag, am Samstag, habe mich um 10.00 Uhr morgens mit Georg und den Anderen getroffen. Wir wollten uns in der Agora-Stage Michael und Christopher Amott anschauen, bekamen dann aber nur einen Angestellten von Randall zu sehen, der einen Amp vorstellte. Wir haben uns das also ein wenig angesehen, bis dann Victor Smolski mit Rage auf die Bühne stürmte. Der fette ENGL-Gitarrensound blies uns unausgeschlafenen Zuhörern die Ohren weg. Es war eine supertolle Show, vor allem vom Sound war ich begeistert, der echt hervorragend war. Rage mag ich ansich nicht so gerne, aber Mr. Smolski ist einfach super.

Als nächstes haben wir allerhand Stände abgeklappert und haben tolle Gitarren, Verstärker und Leute gesehen. Unter anderem trafen wir auch Timo von TS Customs, der sich als neuer Gitarrenbauer vorstellte. Er präsentierte uns eine wahre Schönheit: Die Black Phoenix. Hergestellt aus hochwertigen Materialien, bei einer Arbeitszeit von ca. 3 Monaten, verkauft er die Black Beauty zu einem Spottpreis von ca. 1800 €. Ein sympathischer Typ, der sich lange mit uns (vor allem mit Georg ;) ) unterhielt.

Nachdem wir uns vieles angesehen haben,  gingen wir erstmal etwas essen. Burger, Pommes und Cola für 9,50 €. Danke nochmal, Georg. :) Mit vollen Mägen eilten wir herunter zum Marshallstand wo wir PAUL GILBERT (JA, PAUL GILBERT!!!) durch eine Glaswand spielen sahen. Wir hörten leider nichts, weil die kleine Demostage schon voll war, aber wir sahen wenigsten den Meister durch die Glaswand. Nebenan spielte für Fender Yngwie Malmsteen, man hatte jedoch absolut keine Chance sich durch die wahnsinnigen Menschenmassen zu kämpfen. Für Autogramme wollten wir uns nicht wieder mehrere Stunden anstellen, also ging’s weiter zur Agora-Stage, wo Andy Timmons spielte.

Nach ein paar soundtechnischen Schwierigkeiten, ein paar fiesen Rückkopplungen, fing Andy also an. Wahnsinnskonzert, toller Kerl! Ich kannte Andy Timmons nur von YouTube und war umso mehr begeistert, wie er über das Griffbrett flitzte und den Saal zum Beben brachte.

Am Mesa Boogie-Stand plauederten wir mit Andy, ließen unsere Eintrittskarten unterschreiben, kauften CDs und Georg und Nico spielten ihm im Gitarrenduett seine eigenen Lieder vor, worauf er nur mit einem breiten Grinsen “very well done” sagen konnte. Andy Timmons war eins meiner Highlights an diesem Tag, auf jeden Fall.

Erschöpft gingen wir nach draußen, die Raucher machten ihre Raucherpause. Währenddessen wurden neben uns kleine Verstärker aufgestellt, ein Gitarrist, ein “Schlagzeuger” und 2 Sänger nahmen Platz oder stellten sich hin. Und schon ging’s los – die Straßenmusiker Socialplastic sorgten für Stimmung mit ihren Songs und improvisierten Ansagen.

Danach zog ich noch mit einem anderen Gitarrenschüler herum, jammten ein bisschen und sahen uns VINNIE MOORE an. Tolles Konzert, er war superfreundlich und gut drauf. Das war am Dean-Stand…

Kurz darauf mussten sich die Gitarreninstitutler schon verabschieden, sie hatten noch eine lange Busfahrt vor sich. Um den Tag perfekt ausklingen zu lassen, stellte ich mich noch etwa 20 Minuten bei Kerry King an und schoss schließlich mein zweites Foto mit ihm.

Es war also mal wieder ein unvergessliches Event, wir haben zahlreiche Poster, Broschüren und Flyer gesammelt, tolle Leute, großartige Musiker und die verrücktesten Leute getroffen. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr! Es gab vieles, was wir verpasst haben, aber 8 Stunden reichen einfach nicht. Zudem war die Zeiteinteilung ziemlich bescheiden: Paul Gilbert, Yngwie Malmsteen, Michael Angelo Batio und Andy Timmons spielten alle etwa zur gleichen Zeit. Uns entgingen also eine Menge Leute, darunter auch Slash (der soweit ich weiß am Samstag gar nicht da war), Jeff Loomis, Stu Hamm, Michael Schenker und Billy Sheehan. Wirklich schade, aber man kann eben nicht alles haben. ;)

Bilder wird es hier auch geben, ich muss mich nur nach einer geeigneten Bildergalerie für dieses Blog umschauen.

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Categories: Konzerte und Events, Reviews.

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8 Responses

  1. Hey, schöner Bericht, werd gleich mal nen Beitrag mit Link zu dir in mein Blog haun

    Fabian20. März 2008 @ 18:32
  2. Ja geil, erstmal Thx für den Kommentar bei meinem Blog ;)

    Wollte auch unbedingt zur Musikmesser u.a. Ricky Garcia sehen, den Gitarristen von LaFee… jaja..haha… aber der hats voll drauf und mein Gitarrenlehrer ist dem sein ehemaliger Schüler! Leider hatte ich kein Auto und außerdem musste ich eh fürs Abi lernen.. naja… nächstes Jahr vielleicht! Aber danke für den kurzen Bericht!

  3. Das ist ja interessant. Ich war 2008 nicht auf der Musikmesse, aber 2007, und zwar weil es da auch hieß, dass man Michael und noch jemanden von Arch Enemy dort sieht. Da sind sie auch nicht aufgetaucht und ich hab mir stattdessen Rage angesehn. Das wird wahrschienlich das letzte mal gewesen sein, dass ich dafür geld ausgegeben hab.
    Es müsste mehr Kritiken wie deine geben!

  4. Icht wollte auch unbedingt zur Musikmesser aber..

    Teamspeak Server5. November 2008 @ 10:52
  5. Wahrscheinlich steinigt Ihr mich, aber ich hatte mich auf Slash, meinem persönlichen Jugendheld, gefreut. Letzten Endes habe ich gerade mal seinen Zylinder sehen können…der Andrang war enorm.

    Seid Ihr dieses Jahr auch auf der MM? Dann können wir ja mal ein Treffen organisieren..

  6. Hallo Carlos!

    Ich bin auf jeden Fall dieses Jahr wieder am Start – Georg sicher auch. :-)
    Wäre cool, wenn wir uns treffen könnten. :-)

    Lg,
    Macks



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Continuing the Discussion

  1. [...] nee, die sensationelle Berichterstattung zur Frankfurter Musikmesse von Patrick Müller, und den Blogpost zur Musikmesse Frankfurt von Macks, der eigentlich die meiste Zeit mit Christin und mir unterwegs [...]

  2. [...] Bei Macks im Gitarren Blog gibt es einen ausführlichen Bericht über seine Erlebnisse auf der Musikmesse in Frankfurt. Für alle Interessierten: Hier der Link zum Blogbeitrag – klick! [...]