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Vom Multieffekt zum Minimal Setup

Heute gibt’s etwas ganz besonderes im Gitarrenblog. Jens von Tonebaker hat einen Gastartikel zum Thema “Multieffekt vs. Minimal Setup” verfasst:

Was ist das geilste Effektgerät? Natürlich das, was alles kann. Verzerrer, Delay, Hall, Kompressor, Chorus, Flanger und natürlich noch Drumcomputer und Metronom. Am besten noch ne Funktion, wo man gar nicht mehr selber spielen muss. Und das für unter 100,- Euro.

Ich gebe es ja zu. Habe ich mir früher auch zugelegt. Weil Viel ist natürlich auch besser.

Man sollte aber mal folgendes überlegen. Wieso gibt es Leute, die für einen einzelnen Verzerrer das 4 fache ausgeben? Sind die alle doof? Eventuell nicht.

Man muss sich dabei mal Folgendes überlegen. Jedes Signal, dass durch ein System läuft wird in der Praxis in seiner Phase verschoben und auf irgendeine Art und Weise gefiltert. Konkret heißt das, dass das Signal nur bei einem idealen System genau so wieder raus kommt wie man es reingeschickt hat – nur angereichert durch die Effekte die man eben gerne hätte.

Gerade die billigen Multi Effekte sind weit davon entfernt so etwas zu leisten. Der Klang wird sogar beeinflusst, wenn das Gerät gar nicht aktiviert ist. Dies kann man durch eine sogenannte „True Bypass“ Schaltung vermeiden. Zu finden aber meist nur in Boutique Effekte Geräten.

Gerade wenn man ein vernünftige Gitarre und einen guten Amp hat, sollte man möglichst versuchen, den Klang Charakter zu erhalten.

Ein billiges Multi Effekt Gerät nimmt den Druck, die Höhen, die Transparenz und rauscht noch dazu. Hört sich also an wie kompletter Klangbrei. Welcher wirklich große Gitarrist spielt so was? Keiner. Ich kenne zumindest keinen. Tendenz ist klar „Back to the Roots“.

Gitarre, Bodentreter, einkanaliger Amp. Von allem wenig – aber dafür hochwertig.

Idealerweise verwendet man transparente Effekt Pedale. Also Pedale, die den Grundsound so wenig wie möglich beeinflussen oder einen eigenen, warmen Klangcharakter hinzufügen, falls erwünscht. Wenn diese Effekte deaktiviert sind, tragen sie nicht mehr zum Sound bei. Gerade wenn man einige Effekte in Reihe hat, macht sich der Vorteil klar bemerkbar.

Auf www.tonebaker.com stelle ich regelmäßig neue Effekte und andere Goodies vor. Ich freue mich auf Euren Besuch.

Danke, Jens! :)
Wer auch Interesse hat, einen Artikel einzureichen, kann sich im Blog registrieren oder mir eine e-Mail (max0schmitt@aol.com) schreiben.

Link: Effektgeräte hier kaufen

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Categories: Equipment, Lektionen.

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2 Responses

  1. Hi, habe gesehen dass du dich mit den sachen auskennst:-)

    Ich habe da eine Frage zu.
    Ich habe mir nun einige Effekte zusammen gekauft (Wah Wah, Hall, Overdrive).

    In welcher Reihenfolge mus sich die zusammenschalten oder ist das egal

    MfG
    Freddy

    Freddy21. Januar 2009 @ 16:33
  2. Hallo Freddy,

    die Reihenfolge, in der du deine Effekte zusammenschaltest, ist grundsätzlich egal und eigentlich nur Geschmackssache.

    Ich persönlich schließe die geannten Effekte gerne in folgender Reihenfolge zusammen:

    WahWah -> Overdrive -> Hall

    Du musst beachten, dass, wenn du den Hall vor den Overdrive steckst, sowohl dein Gitarrensignal, als auch der erzeugte Hall verstärkt werden. Je nach Einstellungen kann der Ton dadurch sehr schwammig werden.

    Lg,
    Macks [Gitarren-Blog.de]



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